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Fraktion vor Ort zum GEG Foto: Jan de Vries

11. Februar 2024: Soziale Wärmewende - Ein wichtiger, aber kein unkomplizierter Schritt für unser Land!

Mit zahlreichen Gästen hat der Bundestagsabgeordnete Adis Ahmetović gemeinsam mit Dr. Matthias Miersch, MdB und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, sowie Prof. Marc Hansmann, Vorstandsmitglied bei enercity, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fraktion vor Ort“ im Alten Magazin in Hannover zum neuen Gebäudeenergiegesetz (kurz: GEG) diskutiert.

Wie können wir die Wärmewende erfolgreich und vor allem sozial gerecht umsetzen? Welche Möglichkeiten der Wärmeversorgung existieren?

Klar ist: Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Damit fördern wir unsere energiepolitische Autonomie und reduzieren unsere Abhängigkeiten von fossilen Energieimporten aus anderen Staaten. Zudem wollen wir unseren Beitrag zum internationalen Klimaschutz leisten. Doch insbesondere im Wärmesektor hinken wir den Zielen hinterher. Das GEG leitet daher den Einstieg in die zweite große Wärmewende nach 1945 ein, die sich den Schwerpunkt gesetzt hat, Heizen mit erneuerbaren Energien zum Standard zu machen.

Nach einem ausführlichen Input, unterstützt mit konkreten Zahlen, Daten und Fakten zu den energie- und klimapolitischen Zielen der Bundesregierung sowie der geplanten Realisierung durch enercity, ging es in den direkten Austausch. So gab es die Forderung, z. B. einzelne Stadtgebiete oder ganze Stadtteile wie Wettbergen in die Fernwärme-Erweiterungsgebiete mit aufzunehmen oder zumindest als Prüfgebiet vorzusehen - sowie das soziale und finanzielle Situationen der Menschen berücksichtigt werden. Breiter Konsens ist, dass die Wärmeversorgung praktikabel und vor allem bezahlbar bleiben muss und eine rechtzeitige staatliche Förderung dazu unerlässlich ist.

Unser Dank gilt allen Teilnehmenden für den regen Austausch und die vielen detaillierten Fragen.“ Es ist klar: Mit dem GEG gehen wir diesen Modernisierungsbedarf an und erleichtern den Umstieg auf eine klimafreundliche und langfristig Verbraucherschutz-freundliche Wärmeversorgung – es gibt aber noch viel Informationsbedarf über dieses komplexe Thema. In den vergangenen Monaten hat die Bundesregierung durch die eigene defizitäre Kommunikation zu Verunsicherung geführt. Daher ist die Verbesserung von Information und Kommunikation unabdingbarer Gradmesser für den Erfolg der Umsetzung der Wärmewende. Es wird in den kommenden Wochen weitere Infoabende zum Thema GEG und zur kommunalen Wärmeplanung für die Landeshauptstadt Hannover geben“, so der Bundestagsabgeordnete Adis Ahmetović. "Hinweis: Gerne können Sie sich auch schon jetzt bei Bedarf mit Anregungen und Fragen direkt an mein Team und mich wenden."

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